Ich bin sehr froh zu hören, daß es andere gibt, die genauso sind

Ich habe einen dreijährigen Sohn, auf den sehr viele Eigenschaften der Indigo-Kinder zutreffen. Ich bin sehr froh
zu hören, daß es andere gibt, die genauso sind, und daß es für diese Kinder normal, fast lebensnotwendig ist, so zu sein, wie sie sind.

Er ist stur und nicht zu beeinflussen. Wenn er etwas möchte, dann erreicht er es, er geht so weit, daß man um
ihn fürchten muß. So war er schon als sechs Monate altes Baby. Ich wollte ihn füttern und abstillen, aber er wollte nicht. Er hat nicht gegessen und getrunken, bis er 40 Grad Fieber hatte. Ich habe weiter gestillt.

Später kam dazu, daß er Dinge weiß, die er nicht wissen kann. Manchmal klaut er seinem großen Bruder Dinge
(Taschenmesser). Wenn ich sie in seinem Zimmer finde, dann nehme ich sie weg und verstecke sie. Selbst
wenn er nicht da ist und gar nicht wissen kann, wo ich sie versteckt habe, geht er zielstrebig dorthin und holt sie wieder hervor. Er wußte, daß ich ihm die Messer weggenommen habe, und auch, wo ich sie versteckt habe.

Was mir noch an ihm auffällt, ist, daß er erziehungsresistent ist. Normale Erziehungsmethoden haben bei
ihm überhaupt keinen Erfolg. Er reagiert nicht, es ist, als hätte er uns nicht gehört, selbst, wenn man ihm auf die Finger haut (aus lauter Verzweiflung haben wir auch das versucht, aber schnell wieder aufgegeben), ist es, als hätte er nichts gespürt. Die Zeit zwischen ein und drei Jahren war schrecklich, sehr unberechenbar und unbeherrschbar.

Er tut einfach das, was er für richtig hält, und nur das. Er ißt (und aß) nur selbst, ließ sich nie füttern.
Und er ißt auch nur das, was er will. Inzwischen haben wir gelernt, ihn tun zu lassen und ihn seine Entscheidungen leben zu lassen. Es ist einfacher, als ihn zu überzeugen. Andererseits geht das nicht immer, und es gibt noch einen großen Bruder, der darunter leidet. Ich weiß oft nicht, wie ich es anders regeln soll.

Die beiden Kinder brauchen zwei verschiedene Erziehungsmethoden. Wobei man bei Lennart nicht von Erziehung
sprechen kann. Es ist ungewöhnlich, daß er sich nicht von schlechter Laune, Streß oder Ärger einer anderen Person beeindrukken läßt. Er geht sogar oft hin und fängt an, mit ihnen zu reden, und holt die Leute aus dieser Stimmung heraus. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß das jemandem gelingen könnte.

Ich weiß allerdings auch, daß er nach solchen Situationen sehr energielos ist und dann viel Körperkontakt
braucht. Schafft er es nicht, sich energetisch wieder aufzuladen, wird er krank. Er hatte schon sehr früh eine
Mittelohrentzündung, welche auf herkömmliche Antibiotika sehr schlecht ansprach. Er war bis vor einem halben
Jahr sehr viel krank, und alle Medikamente haben sehr schlecht geholfen.

Ich selbst studiere Homöopathie, aber auch das wirkt bei ihm nicht richtig gut. Setzt man ihn unter Druck, so wird er hyperaktiv und destruktiv, aggressiv und selbstzerstörerisch. Behandelt man ihn wie eine gleichwertige Person, so kann man gut mit ihm umgehen. Andere Personen bezeichnen ihn als besonders. Manchmal sieht er Geister, schon mit 2 Jahren tat er das.

Er ist seit sechs Monaten im Kindergarten und hatte vom ersten Tag an den »Laden im Griff«. Wenn er heimkommt,
ist restlos erschöpft und muß schlafen. Momentan stellen sich die Erzieher auf ihn ein, aber wie lange wird das so bleiben?

C., Sohn 3 Jahre, Deutschland

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.